Wenn wir uns in der heutigen Gesellschaft umsehen, so müssen wir feststellen, dass sie stark männerorientiert ist. Das Denken, die Strukturen, sie alle sind auf den weißen, bürgerlichen Mann als ultima ratio ausgerichtet. Doch die Lebensrealitäten sind viel bunter, heterogener.
Hier setzt der Feminismus an: In der Kritik an der Wissenschaft, in der Kritik am herrschenden Diskurs und Denken, im Reflektieren von Handlungsmustern. Dazu gibt es viele Wege: künstlerisch, provokativ, diskursiv, im Alltag ganz praktisch oder bei Konferenzen, Seminaren, Demonstrationen und an vielen Orten.
Diese Achse soll Ort bieten, die verschiedenen Diskussionsstränge nicht nur aufzuzeigen, sondern auch Verknüpfungspunkte zu finden und bilden. Denn die Praxis lässt sich nicht von der Theorie trennen und ohne Kunst wäre diese farblos. Die Kunst des Feminsmus – ein spannendes Gebiet.