Freitag, 21.09.2012

Bitte melde dich für die Workshops, die du besuchen möchtest, an. Mit * gekennzeichnete Workshops sind teilnehmerinnenbeschränkt. Wir informieren dich rechtzeitig, ob du einen Platz bekommen hast. Für Vorträge, Lesungen, Filmvorführung, Eröffnung, Open Space und Abschlussplenum ist keine Anmeldung notwendig! Zur Anmeldung
Bitte berücksichtige bei der Anmeldung, dass die Workshops parallel stattfinden und du dich nicht unabsichtlich für zwei zeitgleich stattfindende Workshops anmeldest.

Spendenvorschlag für die Workshops: 5 € pro Workshop, 20 € für das ganze Programm, 40 € Förder*innenbeitrag
Die Spenden werden direkt vor Ort entgegen genommen. Es ist aber auch eine kostenlose Teilnahme ohne Angabe von Gründen möglich!

Alle Räumlichkeiten sind barrierefrei zugänglich. Setz dich aber bitte kurz mit uns Verbindung, damit wir auch alle erforderlichen Schlüssel besorgen können! Danke

Änderungen vorbehalten!

FSU 4 FSU 1 FSU 2 FSU 3
10:00-13:00
Schreib- und Performanceworkshop

Von der Rolle. Gender kreativ
schreiben und (sich) aufführen

Teil 2
10:00-10:45
Vortrag

Pragmatischer Feminismus –
zwischen Realität und Vision
einen Weg bahnen
09:00-13:00
Workshop

Schreiben wirkt
kreativer Schreibworkshop II
10:00-12:00
Workshop

Feministische Perspektiven
auf das neue Wiener Prosititutionsgesetz:
Politische frames des Novellierungsprozesses
und zentrale Auswirkungen
11:00-12:30
Vortrag

Wiener Frauendemonstrationen
zum internationalen Frauentag
14:30-17:00
Vortrag mit Diskussion

Die Plattform der 20.000
Frauen stellt sich vor
14:00-17:00
Vortrag und Workshop

Vor.gestern, Heute.morgen:
Medienaktivismus der Plattform
20.000 Frauen
15:00-17:00
Workshop

Thesen zur feministischen
Bildungsarbeit
15:30-17:00
Workshop

Feminismus – Geschichte
der Frauenbewegung –
Frauenbewegungs-
geschichtsschreibung
ab 20:00 Uhr gemeisam feiern beim rampenfiber

Von der Rolle. Gender kreativ schreiben und (sich) aufführen
Schreib- und Performanceworkshop
Donnerstag, 20. 09. 2013, 14:00 – 17:00 Uhr und Freitag, 21. 09. 2012, 10:00 – 13:00 Uhr
FSU 4 Institut für Zeitgeschichte, Campus, Altes AKH, Spitalgasse 2-4, Hof 1

Genderrollen im Schreiben wählen, erproben, austauschen, Gendergrenzen bestätigen, überschreiten, verleugnen, auflösen. Arbeit mit literarischen Kurzformen wie Sinn(?)sprüchen, Minidramen, Flash Fiction. Genderperspektiven im Schreiben erleben und (sich) dadurch neue Erfahrungswelten erschließen. Genderidentitäten selbst konstruieren und dabei gesellschaftliche Konstruktionen nachvollziehen, reflektieren, konfrontieren. Dies alles für andere nachvollziehbar machen und als Performance umsetzen.

Vortragende:
Mitglieder der grauenfruppe (Daniela Beuren, Elke Papp, Karin Seidner, Martina Sinowatz)
Daniela Beuren: Autorin von Kurzprosa, Lyrik, Übersetzungen und Kreuzworträtseln (im Kollektiv phoenix Übersetzungen/phoenixen Rätselwerkstatt) Performerin, Unilektorin am Zentrum für Translationswissenschaft der Uni Wien.
Martina Sinowatz: Autorin, Performerin. Projektleiterin des Projekts Kontaktepool Wien – Vermittlung interkultureller Kontakte (Verein Station Wien).
Beide sind in der grauenfruppe aktiv: www.grauenfruppe.at

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Pragmatischer Feminismus – zwischen Realität und Vision einen Weg bahnen
Vortrag
Freitag, 21. 09. 2012, 10:00 – 10:45 Uhr
FSU 1 Institut für Kunstgeschichte, Campus, Altes AKH, Spitalgasse 2-4, Hof 9

Feministischer Pragmatismus als eine Strömung der Philosophie ist der Versuch, Theorie und Praxis zusammen zu bringen. Die Philosophie stellt grundsätzliche Fragen über den Menschen: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch? Der Pragmatismus setzt diese Fragen in Bezug zur Sozialen und Politischen Realität. Dabei sind vor allem drei Dinge für feministische PragmatikerInnen zentral: Das sammeln von Erfahrungen, Pluralismus & das Ablehnen absoluter Wahrheiten.

Vortragende:
Katrin Rönicke, Erziehungswissenschaftlerin, Publizistin. Arbeitsschwerpunkte Geschlechterdemokratie, Ideengeschichte der Emanzipation, Bildung und Bildungsstandards, Netzfeminismus und Stereotypenforschung

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Schreiben wirkt – Kreativer Schreibworkshop
Workshop
Donnerstag, 20. 09. 2012 und Freitag, 21. 09. 2012, 09:00 – 13:00
FSU 2 Institut für Kunstgeschichte, Campus, Altes AKH, Spitalgasse 2-4, Hof 9

Schreiben ist ein altbewährtes Heilmittel und hilft vielen Menschen in Krisenzeiten. Poesietherapie wendet dieses therapeutische Potenzial gezielt an und arbeitet mit einer breiten Palette an kreativen Methoden. Alltagserlebnisse, Träume usw. dienen als Ausgangsmaterial, wandeln sich auf lustvolle Weise in Texte um. Die Gruppe ist gleichzeitig unser Publikum, wir geben einander Feedback. Der Workshop ist sowohl für Anfängerinnen als auch für erfahrene Schreiberinnen geeignet.

Vortragende:
Mag.a Karin Macke Psychotherapeutin, Autorin, Performance-Künstlerin

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Feministische Perspektiven auf das neue Wiener Prostitutionsgesetz: Politische frames des Novellierungsprozesses und zentrale Auswirkungen
Workshop
Freitag, 21. 09. 2012, 10:00 – 12:00 Uhr
FSU 3 Institut für Kunstgeschichte, Campus, Altes AKH, Spitalgasse 2-4, Hof 9

In unserem Workshop möchten wir ausgehend von den Ergebnissen einer Recherche für einen Artikel, der den Novellierungsprozess des Prostitutionsgesetzes (in Folge kurz ProstG) behandelt, die aktuelle Debatte um Sexarbeit in Österreich und anderen ausgewählten Ländern diskutieren. Das Thema hat mit dem Inkrafttreten des neuen Ländergesetzes am 1.11.2011 sowie dem Urteil des Obersten Gerichtshofs vom 18.4.2012 zur Verneinung der generellen Sittenwidrigkeit von Sexarbeit erneut an rechtlicher und politischer Brisanz gewonnen.
Nach einem kurzen Überblick über die derzeitige rechtliche Regulierung, wollen wir verschiedene Aspekte gemeinsam diskutieren und erarbeiten: Kann vor dem Hintergrund patriarchaler und kapitalistischer Herrschaftsverhältnisse überhaupt davon ausgegangen werden, dass Sexarbeit freiwillig angeboten wird? Welche Argumentationsmuster verwendeten die Akteur_innen im Zuge des Novellierungsprozesses? Welche assoziativen Bilder von Sexarbeiter_innen werden angerufen? Wie könnte in diesem Zusammenhang Recht als eine emanzipatorische Politkstrategie eingesetzt werden? Wie ist Sexarbeit in anderen Ländern geregelt und welche Modelle lassen sich unterschieden?

Vortragende:
Chmilewski, Katja, BA, 1986, Studentin im Masterstudiengang Politikwissenschaft (Uni Wien), Studienschwerpunkte: Geschlechterverhältnisse und feministische Theorien, politische Ökonomie, Arbeits- und Sozialpolitik.
Klambauer, Eva, BA BA, 1990, Politikwissenschafterin und Soziologin; beginnendes Masterstudium in Politikwissenschaften an der University of Cambridge. Forschungsschwerpunkte: Intersektionalitätsforschung, Gewaltsoziologie, Social Policy, arabischer Frühling.
Koza, Ilse, MMag., 1985, Rechtswissenschafterin, Politikwissenschafterin; Lektorin an der juridischen Fakultät der Universität Wien, derzeit juristische Mitarbeiterin am Schweizer Institut für Rechtsvergleichung (Lausanne). Forschungsschwerpunkte: Rechtsvergleichendes Familienrecht, Queertheorie, Kritische Rechtsvergleichung.

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Wiener Frauendemonstrationen zum Internationalen Frauentag
Vortrag
Freitag, 21. 09. 2012, 11:00 – 12:30 Uhr
FSU 1 Institut für Kunstgeschichte, Campus, Altes AKH, Spitalgasse 2-4, Hof 9

Die Demonstrationen sind eng verknüpft mit den theoretischen feministischen Auseinandersetzungen ihrer Zeit. Wieweit zeigt sich dies auch in den Aktionsformen, dem Auftreten und den Medien, die Teil der Demonstration sind? Was macht eine Frauendemonstration aus und welche Aus- und Einschlüsse werden produziert? Was hat es mit den schwindenden Teilnehmer_innenzahlen auf sich? Mit diesen Fragen beschäftige ich mich auch im Rahmen meiner Diplomarbeit. Nach dem Vortrag gibt es ausreichend Zeit zur Diskussion über die im Vortrag angesprochen oder zu kurz gekommen Themen.

Vortragende:
Sarah Kanawin: Ich bin am Ende des Studiums der Theater-, Film- und Medienwissenschaft. In dessen Rahmen und darüber hinaus liegt der Schwerpunkt meiner theoretischen Arbeit auf der Geschichte der Frauen*bewegungen, antisexistischen und antidiskriminiernder Praxen, sowie der Auseinandersetzung mit kritischen Wissenschafts- und Theorieansäzten. Zu diesen Themen biete ich immer wieder Workshops an und bin/war in unterschiedlichen politischen Gruppen aktiv.

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Die Plattform 20.000frauen stellt sich vor
Vortrag mit Diskussion
Freitag, 21. 09. 2012, 14:30 – 17:00 Uhr
FSU 2 Institut für Kunstgeschichte, Campus, Altes AKH, Spitalgasse 2-4, Hof 9

Die Plattform 20.000frauen hat sich vor rund zwei Jahren gegründet und eine große Frauendemonstration zum 100. Internationalen Frauentag am 19. März 2011 in Wien organisiert. Wir möchten die Plattform, unsere Motivationen und Visionen vorstellen und vor allem zur Diskussion stellen. Können wir aktuell von einer 3. Frauenbewegung sprechen? Brauchen wir eine gemeinsame Identität und wie lässt sich diese fassen? Was trennt uns und was eint uns? Nicht zuletzt stellt sich die Frage: Wie kommunizieren wir unsere Anliegen? Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung!

Vortragende:
Heidi Ambrosch, Brigitte Hornyik und Edith Ertl-Hofinger

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Über.morgen, Vor.gestern, Heute.morgen: Medienaktivismus der Plattform 20000frauen
Vortrag und Workshop
Freitag, 21. 09. 2012, 14:00 – 17:00 Uhr
FSU 3 Institut für Kunstgeschichte, Campus, Altes AKH, Spitalgasse 2-4, Hof 9

In unserem Workshop werden wir folgende Themen diskutieren:
Präsentation der Fake Zeitung (Ausgaben Über.morgen und Vor.gestern): Zum Konzept, zu den Inhalten und ihrer aktuellen Relevanz für die Plattformaktivistinnen und zu den medienpolitischen Forderungen, die damit verbunden sind; Handlungsperspektiven von Feministinnen im öffentlichen Raum: Zu Straßenaktivismus und zur Rolle von politischer Performance in Österreich; Kollektive öffentliche Praxen zur Komplementierung des boulevardisierten Meinungsmarkts in der Spange österreichischer Medienkonzentration; Ironie und Spaß als Triebfeder und gruppendynamischer Motor von unbezahlter politischer Arbeit im Gegensatz zu Vereinsmeierei und Debatten in Endlosschleifen: Act and React!

Vortragende:
Mag.a Lena Rheindorf ist Mediensoziologin , Medienpratikerin, akademische Referentin für feministische Bildung und Politik und ebenso „Aktivistin“ (ehrenamtliche Mitarbeit beim Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte, e.V. Save Tibet, Aids Hilfe Haus, Medien,-Aktivistin und ehem. Webguerilla bei der Plattform 20000frauen). Wissenschaftliche Schwerpunkte: Mediensoziologie, Migrationssoziologie und Randgruppenforschung. Seit einem Jahr Medienaktivistin der Satirezeitung der Plattform 20000frauen.
Mag.aUlli Weish ist Medienwissenschaftlerin (Uni Wien, Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft), Erwachsenenbildnerin (Kommunikationstrainings, Moderation) und Aktivistin (der Quotenschoten www.quotenschoten.at und der Plattform 20000frauen www.20000frauen.at). Wissenschaftliche Schwerpunkte: Konkurrenz in Kommunikationsberufen, Sexismus und Rassismus in der Werbeindustrie, Feminismus und Öffentlichkeit. Politischer Aktionismus im Bereich Antirassismus und Asylrecht sowie zu aktuellen politischen Ereignissen in Sachen Männerkorruption. Seit einem Jahr Medienaktivistin der fake-Zeitung Über.Morgen/vor.gestern/Heute.Morgen.

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Thesen zur feministischen Bildungsarbeit
Workshop
Freitag, 21. 09. 2012, 15:00 – 17:00 Uhr
FSU 4 Institut für Zeitgeschichte, Campus, Altes AKH, Spitalgasse 2-4, Hof 1

Es braucht feministische Frauenräume und geschlechterkritische Wissenschaft und Lehre, die außerhalb jeglichen Mainstreams sich verorten, kritisches Urteilsvermögen fördern und eine Differenz zum neoliberalistischen Assimilationssystem in Denken und Handeln darstellen und anbieten. Es braucht Widerstand und Widerspruch. Dieser Workshop möchte Grundlagen und Thesen zur FEMINISTISCHER BILDUNSGARBEIT diskutieren. Unterstützt durch ausgewählte Thesen zur (selbst)kritischen Entwicklung und Bewusstseinsbildung wollen wir eure Erfahrungen über Bedingungen und Haltungen in gelungen femistischen Lernprozesse diskutieren. Lernprozesse sind immer kollektiv und verortet/standpunktbezogen. Kritische Wertschätzung gegenüber allen Bildungteilnehmer*innen stehen also ebenso am Plan des Nachmittags, wie das Bekenntnis zum Kontrollverlust ….

Vortragende:
Sabine Sölkner: Soziologin, Wissens- und Gruppenarbeiterin
Birge Krondorfer: Politische Philosophin. ‚Freie’ Universitätslehrberauftragte. Fem. Aktivistin.

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Feminismus – Geschichte der Frauenbewegung – Frauenbewegungsgeschichtsschreibung
Workshop mit Impulsvorträgen und Diskussion
Freitag, 21. 09. 2012, 15:30 – 17:00 Uhr
FSU 1 Institut für Kunstgeschichte, Campus, Altes AKH, Spitalgasse 2-4, Hof 9

Unser Workshop beschäftigt sich mit dem Spannungsverhältnis von „Feminismus – Geschichte der Frauenbewegung – Frauenbewegungsgeschichtsschreibung“. Welche Definitionen und Vorstellungen von „Feminismus“ und „Frauenbewegung“ wenden Organisationen/Archive und auch Forscher_innen an, nach denen gesammelt und gesucht wird? Was versteht jede einzelne unter „Feminismus“, wer oder was ist „feministisch“ und was ist (oder sind) „Frauenbewegung(en)“? Je nachdem ob die Konzepte davon eng oder weit definiert werden, produzieren sie Ausschlüsse. Wer ist mit „Frauen“ gemeint? Welche Forderungen werden gestellt? Wer profitiert davon und was wird überhaupt als politische Forderung wahrgenommen?

Vortragende:
Eva Taxacher: Soziologin, Erfahrung in der feministischen Szene und Auseinandersetzung mit dieser; Interessenschwerpunkte: Frauenbewegung, Feminismus, und LGBTIQ- und Geschlechtergeschichte im Museums- und Ausstellungsbereich. Derzeit Projektarbeit im Archiv des DOKU Graz.
Karin Ondas: Seit Mai 2011 Geschäftsführerin des DOKU Graz, langjährige Erfahrung im Bereich Universitätsentwicklung und Implementierung von Steuerungsinstrumenten (Uni Graz), Erfahrung im internationalen Projektmanagement – u.a. Aufbau des Center for Encounters and Communication in Jerusalem; Studienschwerpunkt Gender Studies; Kompetenz in Organisationsentwicklung, Qualitätsmanagement, Moderation und Teambuilding.

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