Donnerstag, 20.09.2012

Bitte melde dich für die Workshops, die du besuchen möchtest, an. Mit * gekennzeichnete Workshops sind teilnehmerinnenbeschränkt. Wir informieren dich rechtzeitig, ob du einen Platz bekommen hast. Für Vorträge, Lesungen, Filmvorführung, Eröffnung, Open Space und Abschlussplenum ist keine Anmeldung notwendig! Zur Anmeldung
Bitte berücksichtige bei der Anmeldung, dass die Workshops parallel stattfinden und du dich nicht unabsichtlich für zwei zeitgleich stattfindende Workshops anmeldest.

Spendenvorschlag für die Workshops: 5 € pro Workshop, 20 € für das ganze Programm, 40 € Förder*innenbeitrag
Die Spenden werden direkt vor Ort entgegen genommen. Es ist aber auch eine kostenlose Teilnahme ohne Angabe von Gründen möglich!

Alle Räumlichkeiten sind barrierefrei zugänglich. Setz dich aber bitte kurz mit uns Verbindung, damit wir auch alle erforderlichen Schlüssel besorgen können! Danke

Änderungen vorbehalten!

FSU 1 FSU 4 FSU 2 FSU 3
10:00-11:30
Vortrag und Diskussion

Einkommensunterschiede
und die Rolle der Gewerkschaft
in Österreich seit 1945
09:00-13:00
Workshop

Schreiben wirkt
kreativer Schreibworkshop I *
12:00-13:00
Vortrag

Revolte der Frauen.
Porträts aus 200 Jahren Emanzipation
14:00-18:00
Stencil-Workshop

Mit feministischen Grüßen *
14:30-16:00
Workshop

Alte Hüte – Neue Rezepte?
14:00-15:30
Vortrag mit Diskussion

Politik der Differenzen.
Anti-/Rassismus im weißen Feminismus in Wien
14:00-17:00
Schreib- und Performanceworkshop

Von der Rolle. Gender kreativ
schreiben und (sich) aufführen *

Teil 1
15:30-17:00
Vortrag

Geld essen Kritik auf
Ein Plädoyer für das unbezahlte Arbeiten
18:15-19:00
Lesung

Meet Mathilda
19:30-21:00
Filmscreening

verliebt verzopft verwegen

Die Einkommensunterschiede und die Rolle der Gewerkschaft in Österreich seit 1945
Vortrag und Diskussion
Donnerstag, 20.09.2012, 10:00 – 11:30 Uhr
FSU 1 Institut für Kunstgeschichte, Campus, Altes AKH, Spitalgasse 2-4, Hof 9

Frauen verdienen weniger als Männer. Dieses Phänomen ist keineswegs neu. Die österreichische Gewerkschaftsbewegung hat sich im Laufe der Zeit auf unterschiedlichste Art und Weise mit diesen Unterschieden auseinander gesetzt Widersprüchliche Ansichten über die Stellung der Frauenerwerbstätigkeit sowie ein massives Auseinanderdriften von Theorie und Praxis erschwerten diese. Seit 1945 lassen sich mehrere Phasen und Instrumente zum Schließen der Einkommensunterschiede unterscheiden, die unterschiedliche Erfolge und Probleme mit sich brachten. Diese werden im Vortrag näher beleuchtet.

Vortragende:
Mag.a Barbara Marx leitet die Bundesfrauenabteilung in der Gewerkschaft der Privatangestellten.Druck. Journalismus. Papier (GPA-djp).

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Schreiben wirkt – Kreativer Schreibworkshop *
Workshop
Donnerstag, 20. 09. 2012 und Freitag, 21. 09. 2012, 09:00 – 13:00
FSU 2 Institut für Kunstgeschichte, Campus, Altes AKH, Spitalgasse 2-4, Hof 9
Achtung! beschränkte Teilnehmer*innenzahl

Schreiben ist ein altbewährtes Heilmittel und hilft vielen Menschen in Krisenzeiten. Poesietherapie wendet dieses therapeutische Potenzial gezielt an und arbeitet mit einer breiten Palette an kreativen Methoden. Alltagserlebnisse, Träume usw. dienen als Ausgangsmaterial, wandeln sich auf lustvolle Weise in Texte um. Die Gruppe ist gleichzeitig unser Publikum, wir geben einander Feedback. Der Workshop ist sowohl für Anfängerinnen als auch für erfahrene Schreiberinnen geeignet.

Vortragende:
Mag.a Karin Macke Psychotherapeutin, Autorin, Performance-Künstlerin

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Mit feministischen Grüßen *
Stencil-Workshop
Donnerstag, 20. 09. 2012, 14:00 – 18:00 Uhr
FSU 1 Institut für Kunstgeschichte, Campus, Altes AKH, Spitalgasse 2-4, Hof 9
Achtung! beschränkte Teilnehmer*innenzahl

Stencil-Kunst (Schablonenkunst), ist eine Streetart und ein geeignetes Mittel, Ideen in Form von Sujets und/oder Textbotschaften im Stadtbild künstlerisch zum Ausdruck zu bringen. Im Unterschied zur Graffiti-Kunst ist es durch Anfertigen von Schablonen möglich auch aufwändige Formen innerhalb kürzester Zeit und beliebig oft auf den gewünschten Untergründen anzubringen. Mit verspielten, träumerischen Bildern bis hin zu prägnanten politischen Botschaften ist es möglich, öffentlich seine Meinung zu sagen oder bei Bedarf auch mittels Geheimsprache Botschaften an eingeweihte weiterzugeben.
ABLAUF:
1. Individuelles Stencil-Motiv kreieren
2. Schablone schneiden
3. Sprayen!

Vortragende:
Helga Schager, Mag.aart. – Künstlerin, freie Radiomacherin (SPACEfemFM – Frauenradio – RADIO FRO Linz), frauenkulturpolitische Aktivistin. Sie initiiert, konzipiert, kuratiert und realisiert Kunst- und Audioprojekte regional und international und leitet Radiokurse & Stencil-Workshops für Jugendliche und Erwachsene.
Sonja Meller, Mag.aart., Geschäftsführerin von FIFTITU% und Künstlerin. Zahlreiche künstlerische Projekte, Installationen und Interventionen im In- und Ausland.

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Revolte der Frauen. Porträts aus 200 Jahren Emanzipation
Vortrag
Donnerstag, 20. 09. 2012, 12:00 – 13:00 Uhr
FSU 1 Institut für Kunstgeschichte, Campus, Altes AKH, Spitalgasse 2-4, Hof 9

Hilde Schmölzer referiert über und liest aus ihrem Buch „Revolte der Frauen. Porträts aus 200 Jahren Emanzipation“, ( 2. Aufl. Kitab 2008) das Frauenporträts beinhaltet angefangen von der Französischen Revolution über die deutsche Frühromantik, die Frühfeministinnen des Vormärz, die „Amazonen“ in den Befreiungskriegen, die Frauenbewegung um die Jahrhundertwende, die englischen Suffragetten bis zur neuen Frauenbewegung und dem österreichischen Frauenvolksbegehren 1997.

Vortragende:
Dr.in Hilde Schmölzer Jahrgang 1937, Bayerische Staatslehranstalt für Photografie, Studium der Publizistik und Kunstgeschichte, ca 25 Jahre freiberufliche Journalistin und Fotografin für österreichische und deutsche Zeitungen, etwa ab 1990 ausschließlich als Autorin tätig. Bis jetzt 14 Bücher verfasst mit Schwerpunkt auf Frauengeschichte und Frauenbiographien, zwei davon waren Bestseller.2008 Verleihung des Berufstitels Professorin durch den Bundespräsidenten. Zuletzt erschienen: „Frauenliebe. Berühmte weibliche Liebespaare der Geschichte“ Promedia 2009. Arbeitet gegenwärtig an der Geschwisterbeziehung Georg und Margarethe Trakl.

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„Alte Hüte – Neue Rezepte?“
Workshop
Donnerstag, 20. 09. 2012, 14:30 – 16:00 Uhr
FSU 4 Institut für Zeitgeschichte, Campus, Altes AKH, Spitalgasse 2-4, Hof 1

Die aktuelle Generation junger Frauen kann in vielen Bereichen bereits von den Erfolgen profitieren, welche die Frauenbewegung erstritten hat. Sie beanspruchen ganz selbstverständlich Gleichheit für sich, fast alles gilt heute als möglich. Doch die Realität ist nach wie vor geprägt von Männerbevorzugung und Frauendiskriminierung. Wie geht das zusammen? Im Workshop beschäftigen wir uns mit der Frage, wie junge Frauen mit diesem Widerspruch umgehen, was sie dabei von der Generation der Mütter unterscheidet und wo sich Verbindungen zu feministischen Theorien und Praktiken herstellen lassen.

Vortragende:
Carina Altreiter, Soziologin. Lehrt, forscht und arbeitet an der Johannes-Kepler-Universität Linz. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Frauen- und Geschlechterforschung; Arbeits- und Industriesoziologie; Biographieforschung.

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Politik der Differenzen. Anti-/Rassismus im weißen Feminismus in Wien
Vortrag mit Diskussion
Donnerstag, 20. 09. 2012, 14:00 – 15:30 Uhr
FSU 2 Institut für Kunstgeschichte, Campus, Altes AKH, Spitalgasse 2-4, Hof 9

Bis heute sind Rassismus und Antirassismus im weißen Feminismus „schwierige“ Themen – für Aktivistinnen ebenso, wie für die akademische Theorie. Ich möchte an Hand von Geschichte(n) aus Wien einige Inputs zur Entwicklung rassismuskritischer Feminismen geben und vor allem Fragen und Ideen aufwerfen und mit euch diskutieren. Was bedeutet es heute, sich als weiße, privilegierte Feministin und Antirassistin zu verstehen? – Das ist meine (unbeantwortete) Frage – bringt eure eigenen Anregungen und Fragen mit!

Vortragende:
Stefanie Mayer, POWI-studiert habend, derzeit Diss-schreibend, in verschiedenen antifaschistischen, geschichtspolitischen und feministischen Kontexten unterwegs

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Von der Rolle. Gender kreativ schreiben und (sich) aufführen*
Schreib- und Performanceworkshop
Donnerstag, 20. 09. 2013, 14:00 – 17:00 Uhr und Freitag, 21. 09. 2012, 09:00 – 13:00 Uhr
FSU 3 Institut für Kunstgeschichte, Campus, Altes AKH, Spitalgasse 2-4, Hof 9
Achtung! beschränkte Teilnehmer*innenzahl

Genderrollen im Schreiben wählen, erproben, austauschen, Gendergrenzen bestätigen, überschreiten, verleugnen, auflösen. Arbeit mit literarischen Kurzformen wie Sinn(?)sprüchen, Minidramen, Flash Fiction. Genderperspektiven im Schreiben erleben und (sich) dadurch neue Erfahrungswelten erschließen. Genderidentitäten selbst konstruieren und dabei gesellschaftliche Konstruktionen nachvollziehen, reflektieren, konfrontieren. Dies alles für andere nachvollziehbar machen und als Performance umsetzen.

Vortragende:
Mitglieder der grauenfruppe (Daniela Beuren, Elke Papp, Karin Seidner, Martina Sinowatz)
Daniela Beuren: Autorin von Kurzprosa, Lyrik, Übersetzungen und Kreuzworträtseln (im Kollektiv phoenix Übersetzungen/phoenixen Rätselwerkstatt) Performerin, Unilektorin am Zentrum für Translationswissenschaft der Uni Wien.
Martina Sinowatz: Autorin, Performerin. Projektleiterin des Projekts Kontaktepool Wien – Vermittlung interkultureller Kontakte (Verein Station Wien).
Beide sind in der grauenfruppe aktiv: www.grauenfruppe.at

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Geld essen Kritik auf. Ein Plädoyer für das unbezahlbare Tätigsein
Vortrag und Diskussion
Donnerstag, 20. 09. 2012, 15:30 – 17:00 Uhr
FSU 2 Institut für Kunstgeschichte, Campus, Altes AKH, Spitalgasse 2-4, Hof 9

Autonomie, Prekarität und das Politische sind herausfordernde Begriffe, die sich scheinbar ausschließen. Was heute noch selbstbestimmtes Handeln sein könne, wenn jegliche Subjektivität von Kapitalströmen durchzogen ist – Stichwort ‚das prekarisierte neoliberale Selbst’– soll die reflexionsanleitende Frage des Vortrags sein. Zum einen werden dabei der Begriff der Autonomie (in) der (Geschichte der) Frauenbewegung und seine aktuellen Un/Möglichkeiten und zum anderen die Ambivalenzen von sogenannter ehrenamtlicher Tätigkeit diskutiert und zueinander in ein Verhältnis gesetzt. Die Möglichkeit feministisches politisches Handeln in ökonomischer Unabhängigkeit, konkreter Freiheit und kollektiver Bezogenheit zu reaktualisieren und zu verwirklichen, steht zur Frage.

Vortragende:
Birge Krondorfer, Politische Philosophin. ‚Freie’ Universitätslehrbeauftragte. Feministische Aktivistin

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Meet Mathilda
Lesung
Donnerstag, 21.09.2012, 18:15 – 19:00 Uhr
Alte Kapelle, Campus, Altes AKH, Spitalgasse 2-4, Hof 2.8

Mathilda ist Frau_Mann, Mutter, computergeneriert, literarisches Manuskript, Work-in-Progress, Never-Ending Story, völlig fertig, wissenschaftliche Arbeit, Katze, (Quäl-)Geist, literarische Performance, Textmontage der grauenfruppe, im Clinch mit ihren_seinen Autorinnen, vielseitig, widersprüchlich, preisgekrönt, postmodern, zeitlos und rätselhaft. Kommt Mathilda auf die Spur!

Lesende:
grauenfruppe: Kollektiv von vier Autorinnen, die seit 1996 ihre literarischen Performances an verschiedenen Orten aufführen (in Wien und anderswo). 
2003 Siemens Literaturpreis für “Mathilda macht Fortschritte”. 
2006 Buchveröffentlichung “Das Lexikon der Lust” in der Bibliothek der Provinz. Weitere Informationen unter www.grauenfruppe.at

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Filmscreening: verliebt verzopft verwegen
Donnerstag, 20.09.2012, 19:30 – 21:00 Uhr
Alte Kapelle, Campus, Altes AKH, Spitalgasse 2-4, Hof 2.8

verliebt verzopft verwegen
Geschichten lesbischer (Un-)Sichtbarkeit im Wien der 50er und 60er Jahre
Österreich 2009, 64min, Farbe und S/W

Ein Film von Katharina Lampert und Cordula Thym
Mit Rosmarin Frauendorfer, Ursula Hacker, Birgit Meinhard-Schiebel

Im Wien der 1950er und 60er Jahre fand lesbisches Leben nur im Privaten und Verborgenen statt. Die Szene – sofern überhaupt existent – war schwul. Auch in der historischen Erforschung der lesbisch/schwulen Szene stellt das lesbische Leben in Wien einen blinden Fleck in der Forschungslandschaft dar und bleibt dadurch im Verborgenen. Cordula Thym und Katharina Lampert füllen diesen blinden Fleck mit Inhalten und zeigen in ihrem Film verliebt, verzopft, verwegen lesbische Realitäten in Wien der 1950er/60er Jahre.
In dem Film kommen drei Zeitzeuginnen zu Wort, die sich zu jener Zeit in der Szene bewegten und davon berichten wie sie trotz gesellschaftlicher Hindernisse und ohne positive lesbische Vorbilder ihr eigene Identität gefunden haben.

Auszeichnungen:
Publikumspreis „Bester Dokumentarfilm“ identities 2009. Queer Film Festival Wien
Special Mention Jury Award Documentaries. QueerLisboa13
Zweiter Platz DOKULA Publikumspreis. 20. Lesbisch schwule Filmtage Hamburg

Homepage: http://www.verliebtverzopft.at/

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