Wir sind grundsätzlich überparteilich, basisdemokratisch und feministisch eingestellt. Wir haben uns auch dieses Jahr wieder für eine grundsätzlich nur Frauen zugängliche FFU entschieden, da dieser Ort einen geschützten Rahmen für die gemeinsame Arbeit der Frauen bieten soll sowie einen Kontrapunkt zum noch immer männlich geprägten traditionellen Wissenschaftssystem bieten soll. Wir haben diesmal jedoch einen offenen Abend gestaltet, damit die Früchte unserer Arbeit auch nach außen getragen und mit beiden Geschlechtern diskutiert werden können. Wir freuen uns ebenfalls über die Mithilfe von Männern an nicht-repräsentativer Stelle – Arbeit, die in unserer Gesellschaft sonst meist Frauen zufällt.
Wir wollen uns heuer vor allem bemühen auch die globalen Zusammenhänge und die Zusammenhänge mit anderen Menschenrechten nicht aus den Augen zu verlieren. Darum achten wir, was die gesamte Veranstaltung betrifft, z.B. auch verstärkt auf den Schutz der Umwelt oder bemühen uns besonders, verschiedene Generationen und Kulturen einzubinden. Wir haben auch einen Kriterienkatalog für die Suche nach SponsorInnen aufgestellt und möchten trotz unseres ohnehin sehr knappen Budgets diesmal verstärkt auf die Beachtung von Menschenrechten, Umweltschutz etc. durch die sponsernden Firmen und Organisationen achten. Wir wissen, dass dies vielleicht nicht immer gelingen kann, aber wir möchten es zumindest versucht bzw. auf unserer Suche immer im Hinterkopf behalten haben.