Programm Sonntag

  • 9.30-10.00h Info Workshops, Morgen Jour fixe & Frühstück
  • 10-13h Workshops (nur am Vormittag)
  • Mittagessen Selbstversorgung
  • 13-15h Plenum, Reflexion und Verabschiedung

Workshopzeiten können sich ev noch verschieben! Aushänge im Tagungsbüro/Infopoint Sala Terrena beachten. Anmeldung vor Ort beim „Einchecken“.

Workshops Vormittag 10-13 Uhr

Caixeta Luzenir „Migrantische Dienstleistung: Kritische Bestandaufnahme und kollektive Handlungsfähigkeit

HS 210, 2. Obergeschoß
Bezahlte Dienstleistung, sei es in Haushaltsbereich, Reinigung,
Pflegearbeit, Kinderbetreuung oder Sexarbeit, ist für Frauen, die in
der Migration leben, einer der wichtigsten Arbeitsmärkte. Ihre prekäre
Lebens- und Arbeitssituation wird zunehmend Thema in manchen Medien
und wissenschaftlichen Kontexten. Auffallend ist dabei, dass kaum über
kollektive Handlungsmöglichkeiten berichtet wird, mit denen die Frauen
für ihre Rechte kämpfen (können). Im Workshop soll diese Leerstelle
berücksichtigt werden. Mit partizipativen Methoden werden die
Organisierungsformen, die die Fragen nach Migration und Geschlecht als
Ausgangspunkt nehmen, präsentiert und diskutiert.
(Luzenir Caixeta ist eine maiz-frau >> www.maiz.at)

Hermann Cathrin „Geschlechterrollen: „Ganzes Haus“ – Familie – Zusammenleben

HS 213, 2. Obergeschoß
Nach einer Einführung in den Aufbau und die Organisation von frühneuzeitlichen Wohn- und Arbeitsgemeinschaften in Mitteleuropa, werden unterschiedliche Rollen von Frauen und Männern anhand von verschiedenen Texten herausgearbeitet. Auf der Grundlage dieser Basis werden daran anschließend Veränderungen aufgezeigt, die sich durch die Umgestaltung von Arbeitsprozessen im Zuge der Industrialisierung und der damit begleitend einhergehenden Verbreitung des bürgerlichen Modells einer Kernfamilie ergaben – abschließend sollen die Entwicklungen des 20. Jahrhunderts angesprochen werden. Ziel ist es jedoch ein tieferes Verständnis für die Gestaltung von Zusammenleben und –arbeiten im Zeitraum des 17. bis 19. Jahrhunderts zu erhalten um die in gegenwärtigen Debatten um Familienbilder aufscheinenden idealisierten Vergangenheitsdarstellungen kritisch zu hinterfragen.
Im Mittelpunkt dieses Workshops stehen Fragen nach epochenspezifischen Leitbildern des Zusammenlebens sowie deren Umsetzung im Alltag. Damit verbunden sind die Themenkomplexe Erwerbsarbeit und Reproduktionsarbeit, Sexualität ihre Folgen, Ehepaare und auch nicht verheiratete Personen, die ebenfalls in die Themenstellung mit einbezogen werden.
Die Quellenbasis bilden Texte die einen Einblick in den Alltag ermöglichen, wie Zeitungsartikel, Benimmbücher und Testament.

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Fujii-Zelenek: Frauen-Themen in der Kunst-Therapie (Aquarellmalerei )

HS 209, 2. Obergeschoß
Wir beginnen mit dem Ausdrucksmalen der Farben Rot, Blau und Gelb im Aquarell, ich gebe eine kurze Einführung zum Phänomen Farbe und der Bedeutung der Farben am Beispiel der Kunst.
C.G.Jungs Archetypen : die Frau – „das Weibliche“, die Mutter, die Göttin, die Heldin führen jede/n einzelne/n Teilnehmer/in zu ihren persönlichen Themen (Partnerschaft, Schwangerschaft, Geburt,…) Wir beschäftigen uns auch mit Projektionen und Schatten, Animus und Anima.

Tihana Migic: Frauen aus den Nachfolgestaaten Jugoslawiens auf dem Weg in die EU

HS 205, 1. Obergeschoß
Der Vortrag soll einen Einblick in die Transformationsprozesse der Geschlechterverhältnisse in den Nachfolgestaaten Jugoslawiens bieten. Frauenleben der Region soll zur Zeiten Jugoslawiens dargestellt werden, aber auch im Spannungsfeld zwischen Politik, Krieg, Demokratisierung und Medien beleuchtet werden. In diesem Zusammenhang wird auch die Perspektive der Beitritte in die Europäische Union erörtert und deren Auswirkung auf die Geschlechterverhältnisse in der Region. Hierbei wird ein besonderes Augenmerk auf Frauen in der Arbeitswelt gelegt. Einen Schwerpunkt werden die massenmedialen Darstellungen der Jugoslawien-Kriege der 90er Jahre und deren Konstruktion von Geschlechterstereotypen bilden. Die Interdependenzen der Geschlechtlichkeit und der Massenmedien sollen u.a. anhand der aktiven Teilnahme von Frauen an Demokratisierungsprozessen beleuchtet werden.

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Schierhuber Delissia: Tanzreise

HS 203, Erdgeschoß
Unternehmen Sie gemeinsam eine Reise, die zu den Ursprüngen der indischen Kultur bringen und die Tür zu einer uns vergessenen Welt der Kommunikation öffnen. Die Kunst des klassischen Tanz als Ausdruck und Sprache mit dem Künstlerinnen in Kontakt mit dem Göttlichen treten.

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